Bauarbeiten im Winter - wie kann man gegen Feuchtigkeit in den Wänden vorgehen?


Das Beispiel von Hubert aus Berlin zeigt, dass jeder, der im Winter Putzarbeiten ausführt, Probleme mit feuchtem Putz haben wird. Laut den Fachleuten aus der Bauwesenbranche können Wände verputzt werden, wenn die Innentemperatur mindestens 15°C beträgt und die Luftfeuchtigkeit 70% nicht überschreitet. Das Gebäude muss dabei beheizt werden und über ein entsprechendes Lüftungssystem verfügen.

Hubert wohnt in einem kleinen Haus mit einer Fläche von 120 m². Nach dem die Bauarbeiten abgeschlossen und die Fenster und Türen montiert wurden, hat man mit den Putzarbeiten begonnen. Diese wurden zwischen Ende Oktober und Anfang Dezember 2010, als die Außentemperaturen relativ hoch waren, durchgeführt. Probleme gibt es, seitdem sich das Wetter in Dezember verschlechtert hat. Die Temperatur ist unter 0oC gesunken und blieb über einen Monat lang auf diesen Niveau, wobei es auch stark geschneit hat. Tauwetter, das im Januar kam, hat das Auftreten von Wasserflecken an den Wänden (siehe Foto) verursacht.

Niedrige Temperaturen während der Bauarbeiten bewirken, dass der Mörtel länger bindet. Deshalb kommen die Probleme mit der Feuchte in neu verputzten Wänden vor. Bei einer Temperatur von ca. 8°C ist das Trocknen der Wände unmöglich, daher sind die Wetterbedingungen umso mehr zu berücksichtigen.

Der Hauseigentümer hat sich entschieden, den Luftentfeuchter Master DH 751 zu verwenden. Zuerst ist der Luftentfeuchter in einem am meisten befeuchten Raum mit einer Fläche von 10 m² zum Einsatz gekommen. Während des eine Woche lang dauernden Entfeuchtungsprozesses sammelte die Anlage 6-7 l Wasser täglich. Man muss hier erwähnen, dass die Leistung des Luftentfeuchters mit dem Anstieg der Temperatur und der relativen Feuchtigkeit größer wird. In diesem Fall schwankte die Raumtemperatur zwischen 5 und 8°C – also zwischen Mindesttemperaturen, in denen die Anlage betrieben werden kann. Die Außentemperatur betrug damals von 0 bis 8oC. Nach einer Woche Anwendung sind die Wasserflecken viel kleiner geworden.

Die Leistung des Kondensation-Entfeuchters Master DH 751 beträgt 46 Liter am Tag bei einer Temperatur von 30°C und relativer Feuchtigkeit von 80 %. Solche Anlagen sind in eine elektronische Steuerung und einen Hygrostat ausgestattet. Eine Warnleuchte informiert über den Füllstand des Wasserbehälters, damit man ihn rechtzeitig entleeren kann. Luftentfeuchter werden hauptsächlich bei Bau- und Renovierungsarbeiten eingesetzt.


Um die Dauer der Enfeuchtungsprozesse zu verkürzen, hat sich der Eigentümer entschieden, einen zweiten Luftentfeuchter - Master DH 25 - in einem anderen Raum zu verwenden. Um bei solch großen Feuchtigkeitswerten im ganzen Haus erwünschte Ergebnisse zu erreichen, ist es notwendig, mehrere Luftentfeuchter zu verwenden. In einer solchen Situation ist der Einsatz dieser Anlagen die einzige Lösung, es sei denn Sie haben Zeit, auf schönes Wetter zu warten. Entfeuchtung durch Heizen und Lüften ist ein sehr langer Prozess. Kondensationsentfeuchtung ist viel wirkungsvoller und kostengünstiger. In diesem Fall wurde auch der Lufterhitzer Master B 3,3 verwendet, um die Raumtemperatur zu erhöhen und die Entfeuchtung zu beschleunigen. Der Einsatz mobiler Lufterhitzer ist eine ideale Lösung, wenn das Gebäude noch keine Zentralheizung hat.

Mehr Informationen über Kondensationsentfeuchtung finden Sie auf der Seite zum Thema Luftentfeuchter.